EHS-Beratung

Beratung zum Fonds Sexueller Missbrauch- Ergänzendes Hilfesystem (EHS)

Sie sind auf der Seite der Berliner EHS Beratung der Vereine Tauwetter vereint gegen sexualisierte Gewalt e.V. und Wildwasser Arbeitsgemeinschaft gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen e.V. Wir beraten seit 2015 zur Antragsstellung und werden von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft finanziert.

Was ist der Fonds Sexueller Missbrauch?

Betroffene von sexualisierter Gewalt in ihrer Kindheit und Jugend können beim Fonds Sexueller Missbrauch einen Antrag stellen. Beantragt werden können Leistungen, die die Folgen der Gewalt lindern können. Die EHS-Beratung unterstützt und berät, wie ein Antrag gestellt werden kann und welche Voraussetzungen zu beachten sind.

Um einen Antrag stellen zu können, muss:
die Gewalt in Deutschland (BRD oder DDR) vor dem 30. Juni 2013 geschehen sein,

  • die betroffene Person muss minderjährig gewesen sein,
  • und die gewaltausübende Person muss entweder aus dem (im weitesten Sinne) familiären Umfeld gestammt haben oder aber als Angestellter einer staatlichen Institution (Schule, Kindergarten etc.) aufsichtspflichtig gewesen sein.

Es können Leistungen wie Psychotherapien (auch solche, die die Krankenkasse nicht oder nicht mehr zahlt), Komplementär- und Fachtherapien (Kunsttherapie, Reittherapie u.ä.), Fort- und Ausbildungen, Kosten zur individuellen Aufarbeitung, Heil- und Hilfsmittel etc. beantragt werden. Pro Person beträgt die beantragbare Summe maximal 10.000 Euro. Prinzipiell ist alles beantragbar, was Folgen der Gewalt lindern kann.

 Link zum Fonds www.fonds-missbrauch.de